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Al Corley

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Alford „Al“ Corley (* 22. Mai 1956 in Wichita, Kansas) ist ein US-amerikanischer Schauspieler, Produzent und Sänger. Er wurde 1981 als Steven Carrington in der amerikanischen Erfolgsserie Der Denver-Clan bekannt.

Al Corley begann seine Karriere als Kellner in der Diskothek Studio 54, wo er schnell in Kontakt zu den wichtigen Fernsehleuten kam. Seine Karriere begann mit einem kleinen Auftritt in Love Boat. Bald folgten Rollen in And Baby Makes Six (1979) Woman’s Room (1980), bis ihm der Durchbruch als homosexueller Sohn Steven Carrington in der amerikanischen Serie Der Denver-Clan (1981–1982) gelang.

Es folgten Filmrollen in Filmen wie Don Juan DeMarco (1995). Seit den 1990er-Jahren arbeitet er auch als Produzent für Filmproduktionen wie Drowning Mona und Ring of Fire. 1984/85 hatte er auch Erfolge als Sänger. Der Song Square Rooms, produziert von Harold Faltermeyer, wurde Nummer 1 in Frankreich und Top 15 in Deutschland. Die folgende Nummer Cold Dresses belegte Platz 5 in Frankreich. Sein Erfolg als Sänger war allerdings auf Frankreich und Deutschland beschränkt, in den Märkten seiner Heimat USA oder Großbritannien konnte er sich nicht in den Hitparaden platzieren.

1994 entstand in Zusammenarbeit mit dem NDR die Dokumentation Nackte Tanzlust über das Studio 54, in dem Corley einst als Kellner gearbeitet hatte. Er war sowohl für die Produktion als auch für das Drehbuch und die Regie verantwortlich und führte auch die meisten Interviews.[1][2]

Corley war bis Ende der 1990er-Jahre mit Jessika Cardinahl verheiratet.[3] Mit ihr hat er drei Kinder.

Jahr Titel Höchstplatzierung, Gesamtwochen, AuszeichnungChartplatzierungenChartplatzierungen[4]
(Jahr, Titel, Plat­zie­rungen, Wo­chen, Aus­zeich­nungen, Anmer­kungen)
Anmerkungen
 DE  AT  CH  US  FR
1984 Square Rooms DE50
(5 Wo.)DE
Erstveröffentlichung: Oktober 1984

Weitere Veröffentlichungen

  • 1986: Riot of Color
  • 1988: The Big Picture
Jahr Titel
Album
Höchstplatzierung, Gesamtwochen, AuszeichnungChartplatzierungenChartplatzierungen[4]
(Jahr, Titel, Album, Plat­zie­rungen, Wo­chen, Aus­zeich­nungen, Anmer­kungen)
Anmerkungen
 DE  AT  CH  US  FR
1984 Square Rooms
Square Rooms
DE13
(17 Wo.)DE
AT15
(6 Wo.)AT
CH6
(10 Wo.)CH
US80
(5 Wo.)US
FR1
(27 Wo.)FR
Erstveröffentlichung: Juli 1984
Cold Dresses
Square Rooms
FR5
(17 Wo.)FR
Erstveröffentlichung: Dezember 1984
1986 Face to Face
Riot of Color
DE71
(3 Wo.)DE
FR43
(2 Wo.)FR
Erstveröffentlichung: Mai 1986
1988 Land of the Giants
The Big Picture
DE70
(1 Wo.)DE
Erstveröffentlichung: Dezember 1988

Weitere Singles

  • 1984: Over Me
  • 1989: Where Are the Children

Filmografie (Auswahl)

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  • 1994: Nackte Tanzlust
  • 2005: Bigger Than the Sky

Einzelnachweise

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  1. Last Dance (TV Movie 1994). Internet Movie Database, abgerufen am 10. Juli 2021.
  2. Nackte Tanzlust - Eine Fantasie über Disco, das „Studio 54“ und die 70er-Jahre. In: TV Spielfilm. Abgerufen am 10. Juli 2021.
  3. Ulli Wenger: One Hit Wonder: Al Corley. Bayerischer Rundfunk, 7. Januar 2001, archiviert vom Original am 2. November 2014; abgerufen am 28. November 2010.
  4. a b Chartquellen: DE AT CH US FR